Blogger sprechen über: Illegale Downloads

Hallo Leute,

wie die Stammleser von JD’s Rap Blog sicher mitbekommen haben, beschäftigt mich in Interviews oder in News oft das Thema illegale Downloads. Nun habe ich ein paar ausgewählte Blogger nach ihrer Meinung bezüglich diesen Themas gefragt. Mit dabei Herr Merkt, Spit-TV, PlayMuzikk, badaboombadabang, DungD2N, Diggedidoooope und Mixtapesammelstelle.Vorab natürlich ein riesen Dank an meine sehr geschätzten Kollegen, die sich schnell bereit erklärt haben etwas beizusteuern. Unten findet ihr nun, die jeweiligen Statements meiner Kollegen und natürlich etwas Kleines von mir zu dem Thema “illegale Downloads“. Sinn und Zweck dieses Blog-Eintrags ist einfach, dass ich etwas zu Diskussionen anregen möchte und vielleicht einigen ins Bewusstsein rufen möchte, dass man Musik kaufen sollte um seine Künstler zu unterstützen. Und los geht’s!

Herr Merkt:
Ach ja, die Raubmordkopierer mit ihren illegalen Downloads. Seit Jahren ein willkommener Sündenbock wenn es darum geht, die Gründe zu ermitteln, warum Nachwuchsrapper XYZ trotz 350 Klicks bei YouTube die gepresste 500er-Auflage seines spielverändernden Debuts nicht einmal ansatzweise absetzen kann! Mit diesem überzeichneten Einstieg in meine Ausführungen möchte ich die Problematik der unautorisierten Vervielfältigung urheberrechtlich geschützter Werke in keinster Weise verharmlosen, jedoch möchte ich die ein oder andere Leserin / den ein oder anderen Leser dafür sensibilisieren, dass es neben illegalen Downloads auch noch andere Ursachen dafür geben kann, dass ein hoffnungsfroher Jungspund seine Karriere ungebremst gegen die Wand fährt – zum Beispiel mangelnde Relevanz bei latenter Selbstüberschätzung! Daher würde ich jedem Neukommer wärmstens empfehlen, seinen potentiellen Impact anhand von kostenfreien Veröffentlichungen vorzutesten, bevor Sie das Wagnis einer kostenintensiven Pressung eingehen!

Da es die Plattenindustrie über Jahre hinweg versäumt hat, den kostenfreien illegalen Angeboten vernünftige Online-Angebote mit einem Mehrwert für die interessierte Kundin / den interessierten Kunden entgegen zu setzen, ist der Trend zum illegalen Download in meinen Augen nicht mehr aufzuhalten. Nicht selten werde ich von meinem Freundeskreis gefragt, warum ich mir bestimmte Platten nicht einfach herunterlade – was zeigt, dass der Selbstbedienungsladen im Rahmen des Internet gesellschaftlich etabliert ist. Daher wird man als Künstler auf längere Sicht nicht darum herum kommen, seine Platten als Werbewerkzeuge für Liveauftritte oder andere Merchandise-Artikel zu verstehen. Dennoch wird der Tonträgerhandel nicht vollständig zusammenbrechen. Hier sollte die Tendenz weiterhin dahin gehen, die Kundin / den Kunden mit Beigaben wie “Making of DVDs”, T-Shirts oder “Camouflage Army Caps” zum Kauf des Produkts zu animieren. Weiterhin wird sich eine Gruppe treuer Käuferinnen und Käufer heraus kristallisieren, die nicht auf die haptische Komponente des Musikhörens verzichten möchte. Ich selbst würde mich dieser Gruppe zuordnen.

Spit-TV:
Das Thema illegale Downloads ist gerade im Rapbereich allgegenwärtig. Die Hemmschwelle zum illegalen Download scheint hier besonders gering zu sein, da die Kern-Zielgruppe für Rap vom Alter, der Internetaffinität und von der Finanzkraft größtenteils die Basis-Attribute eines „Downloaders“ erfüllen. Der Hinweis auf das „Nicht-Downloaden“ in Interviews, Twitter Timelines oder Facebook Statusreports der Künstler ist heute fast nicht mehr wegzudenken. Im Zuge der Labelschliessungen wurde auch oftmals die Schuld komplett auf die Downloader geschoben.
Auf der einen Seite ist es extrem, dass auf einschlägigen Portalen manche Deutschrap-Alben
unfassbare Downloadzahlen erreichen oder man scheinbar überall mit deutschen Künstlern aus Handyspeakern beschallt wird, wie ich jüngst mit Farid Bang vom Zeitungsträger. Auf der anderen Seite liegt die Schuld auch nicht komplett bei den runterladenden Fans und Interessierten.
Das Thema „Internet“ wurde lange Zeit verpennt. Erst wurde aus einem 50 MB großen WAV File ein auf 5 MB komprimiertes File, dann kamen die ISDN Flatrates und eine gute Zeit später die Breitbandinternetzugänge. Willkommen im Jetzt. Man kann hier nicht gerade von einem Phänomen, das „von heute auf morgen“ stattfand, sprechen. Fakt ist, dass die Musikindustrie diese Phase komplett verpennt hat bzw. sich keine Gedanken über diese Entwicklung machte. Und es ist wohl kein Geheimnis, dass gerade in Sachen Wirtschaft und
Trends die Geschwindigkeit in den letzten 20 Jahren drastisch zugenommen hat. War es Trägheit, oder zu einem Teil Sattheit? Musik und Lifestyle verschmolz in den letzten 40 Jahren. Selbst die MC (Kassette) schadete dem Vinyl und CD Markt nicht wirklich, da es damals völlig legitim war für Musik zu bezahlen und eine originale Platte oder CD mehr war als bloß der Besitz eines Tonträger. Wenn Künstler wie Azad heutzutage in Interviews erklären, dass Fans nach den Konzerten den Artists erklären, dass sie sie feiern und stolz berichten, dass sie deren Album extra mehrfach gebrannt und ihren Freunden gegeben haben oder die Artists schlichtweg fragen, wo man ihr neues Album bei einem illegalen Portal runterladen kann, hat sich in der Wahrnehmung und Wertschätzung der Musikhörer etwas drastisch verschoben. Ganz klar zum Negativen. Einen Überblick wie es zu dieser Verschiebung kommen konnte, beispielsweise durch den plötzlich höheren Stellenwert anderer Unterhaltungsprodukte wie Videospiele, Handys uvm. kann man sich über verschiedene Artikel im Web rund um das Thema verschaffen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Finanzierung von Musik nicht mehr nur über den Tonträger zu funktionieren scheint. Legale Downloadportale wurden zwar viel zu spät eingeführt, liefern heute jedoch teilweise schon beachtliche Zahlen. Es gibt neue Zusammenschlüsse beispielsweise von Platten- und Eventfirmen, die Kombipakete bestehend aus Downloadalbum und Ticket anbieten. Das Abdecken verschiedener Bereiche rund um das Thema Musik mit einem Produkt ist sicherlich ein interessanter Weg, den man noch weiter ausbauen bzw. optimieren muss.
Fakt ist, dass illegale Downloads ein gegenwärtiges Problem darstellen, das die Musikindustrie hart traf, da man sich einfach zu spät dem Thema und der Entwicklung stellte. Hier sind im großen Rahmen die gutbezahlten Experten oder im kleinen die meist wesentlich kreativeren und innovativen Künstler und deren Teams gefragt. Impulse gibt es bereits.
Illegale Downloads schließen jedoch auch das Runterladen von Spielen oder Filmen mit ein. Sehr grenzwertig finde ich es wenn Künstler in Interviews über die Downloader ihrer Alben wettern, sie teilweise beschimpfen, in Facebook jedoch Statusreports wie „Ich bin gefangen in der XYZ.to (offizieller Link zu einem illegalen Kinofilm Stream Portal) Falle. Welche Serie als nächstes?“ posten oder twittern, dass sie im Tourbus gerade den oder den aktuell angelaufenen Kinofilm schauen. Es geht hier um eine Grundhaltung. Dass jeder illegal runterlädt, oder allgemeiner formuliert, schon einmal etwas illegal geladen hat, ist wohl jedem klar. Wenn man in der Öffentlichkeit steht und diese Problematik täglich oder spätestens mit dem nächsten Release zu spüren bekommt, sollte man vielleicht einmal über seine Vorbildfunktion nachdenken und realisieren, dass man auch ein Teil dieser Entwicklung und Haltung geworden ist.
In diesem Sinne.
Riff
Spit-TV.de

badaboombadabang:
Also mit den illegalen Downloads ist das ja so eine Sache: Alle verteufeln sie, dabei hat jeder selbst unter seinen Explorer-Favoriten mindestens einen Link gespeichert, der Eintritt zum polnischen, virtuellen Plattenladen gewährt. Doch gerade wenn es um die eigene Musik geht rückt man diesen Fakt ganz gerne mal in den Hintergrund und fleht seine „Fans“ förmlich an, doch bitte in den nächsten Plattenladen zu spazieren und für die Musik auch mal in den Geldbeutel zu greifen. Ich habe „Fans“ bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn echten Fans dürfte wohl ohnehin bewusst sein, dass sie für die Mucke ihres Lieblingskünstlers blechen müssen, um seine Existenz zu sichern und ihm nicht das Brot vom Teller zu klauen. Da der Markt aber zu 90 % von mittelmäßigen, herzlosen Releases überflutet ist, da inzwischen jeder Horst der Überzeugung ist rappen zu müssen, hat Rap in der Gesellschaft generell an Wert verloren und die Kids halten es für selbstverständlich sich wahl- und kostenlos zu bedienen. Jetzt stellt sich die Frage: Wann bin ich persönlich bereit in den Laden zu rennen und mir eine CD zu kaufen? Was sollte mich dazu motivieren?
Die Antwort liefert Olli Banjo kurz und knapp auf seiner aktuellen Single: „Qualität – das einzige Mittel gegen Datentausch!“
Kleines Beispiel: Ich bin damals bereits einen Tag vor Veröffentlichung von Snaga & Pillaths „Aus Liebe zum Spiel“ in den Media Markt gerannt, um Ausschau nach der Scheibe zu halten. Wieso? Weil ich in dem Video-Blog der Jungs gesehen habe, wie ein Snaga in der Gesangskabine steht und vor lauter emotionalen Gesichtsverkampfungen Falten bekommt. Weil mir das gezeigt hat, dass in dem Album jede Menge Herzblut steckt und die Jungs sich Mühe gegeben haben. Und ja… wahrscheinlich bin ich bis zu einem gewissen Grad auch dankbar für einen Song wie “Einen Tag”, der mir persönlich in einer äußerst miesen Zeit sehr viel gegeben hat. Und da kann man schonmal 15 Euro auf den Ladentisch legen. Das mag dann wahrscheinlich auch eine Sache der Mentalität sein – für mich ist es jedoch selbstverständlich. Ich habe sogar original noch den Kassenzettel in meinem Geldbeutel! Klingt jetzt zwar etwas nach Groupie-Love, aber das zeigt einfach, dass dieses Album eine bestimmte Bedeutung für mich hat.
Natürlich gibt es auch wahnsinnig gute Alben, die zu lauter Unrecht öfters gesaugt wurden, als dass sie über den Ladentisch gingen. Über kurz oder lang wird sich Qualität jedoch durchsetzen. Und all die Eintagsfliegen mit ihrem realitätsfremden Denken, die meinen sie könnten sich in kürzester Zeit die ganze Bäckerei unter den Nagel reißen, werden eben genauso schnell wieder im ewigen Nichts verschwinden, wie sie aufgetaucht sind oder weiterhin in Interviews herumjammern, weshalb sie noch nicht in Geld schwimmen und wieso sie niemand feiert, obwohl sie doch [denk Dir was] sind. Weil Euer Scheiß es nicht wert ist gekauft zu werden – hättet Ihr mal lieber Euren Schulabschluss gemacht, dann müsstet Ihr Euch jetzt auch nicht beschweren mit Null Komma nichts da zu stehn!
Ein absolutes No-Go (Shouts an Buddy Ogün!) und ein Armutszeugnis für die Szene sehe ich außerdem darin, wenn Szenegrößen wie Kool Savas vor laufender Kamera illegal Alben (aus feindlichen Camps) herunterladen. Mit der unbestreitbar vorhandenen Vorbildsfunktion sollte in diesem Fall eindeutig anders umgegangen werden… – egal ob es sich nun um den King of Rap oder MC Handgranatenflows handelt. Wobei es im Falle von Savas, in Anbetracht der Schließung von Optik, nochmal eine Stufe schizophrener erscheint.
Ich bin jetzt absichtlich weniger auf die technischen Fortschritte und möglichen Auswege aus der Sackgasse “Illegale Downloads” eingegangen, sondern verstärkt auf die Wertschätzung von Kassetten, Schallplatten, CDs und Musik im Allgemeinen. Es ist nämlich wichtig, dass sich jeder von uns an die eigene Nase greift und vor allem auch begreift, dass so ein “Album mit Herz, Sack, Nüssen und Schwanz”, wie Pillath zu sagen pflegt, nicht mal eben in einer Woche dahingerotzt ist, sondern Mühe, Kosten und wahnsinnig viel Zeit dahinter steckt. Vielleicht fällt es mir aber auch einfach zu schwer mich in die Köpfe der Kids hineinzuversetzen, da ich in einer Zeit groß geworden bin, als man noch Booklets während dem ersten Hördurchgang genauestens studierte und bei den Danksagungen nach weiteren, bekannten Künstlernamen suchte, bloß um dann festzustellen “WAS?! Die sind DOCH cool miteinander?! Dann sollte ich mir dem seine Platte vielleicht doch noch kaufen…”. Ja, so war das einmal.
Doch wenn Künstler wie JAW ihr Album für beinahe schon spöttische 7,99 Euro bei Amazon anbieten, das Album jedoch zwei Wochen vor Releasedate im Netz landet und ein nicht zu verachtender Prozentteil der Hörerschaft am Ende des Tages nicht einmal diesen Spottpreis entbehren möchte, kann irgendwas nicht stimmen…
One,
badaboombadabang

PlayMuzikk:
Illegale Downloads gibt es und wird es ab jetzt auch immer geben (es sei denn das Internet stürzt ein). Wenn die Künstler sich allerdings mit dem Internet anfreunden, es akzeptieren und die dadurch entstandene Nähe zu den Fans richtig nutzen, kann man die illegalen Downloads eindämmen, weil die Fans motivierter sind sich ein Album zu kaufen.
Von wem kauft man eher ein Album: Von einem Künstler, der einmal jährlich sein Album droppt, mag es auch so gut sein, aber sich bis auf die Interviews und Promotermine vor Albumrelease nicht blicken lässt, oder von einem Künstler der mit seinen Fans twittert, Blogs schreibt, Videos aufnimmt, Freetracks und (Free-)Mixtapes releast und ebenfalls einmal jährlich ein Album releast? Ich habe bei Ersterem das Gefühl, dass er sich einen Scheißdreck um seine Fans kümmert, sondern nur die Kohle für sein Album will. Bei Letzterem aber sieht man wie viel Zeit er in diese “Fanpflege” investiert. Ich hätte ehrlich gesagt ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir sein Album nicht kaufen würde. Leider kommt letzterer Künstlertyp nur sehr selten in der momentanen Deutschrapszene vor.

Diggedigope:
Illegale Downloads – ein leidiges Thema der Musikindustrie und ihrer Konsumenten.
Man sagt ja, das Internet ist der Katalysator des Vorgangs. Dem ist nichts hinzuzufügen? Oh doch. Denn betrachtet man einmal die Kehrseite der Medaille,
wird man schnell feststellen, dass das Medium Internet schon manch einem etablierten Künstler eine beachtliche Hilfe auf dessem Weg zum anerkannten
Musiker war. Denn durch’s Netz ist eine einfache Möglichkeit des, ich nenne es einmal, “Bekanntmachens” vorhanden und nahezujeder heutzutage möchte diese nutzen.
Es fängt ja schon bei Plattformen wie Twitter an… warum zum Teufel will ich, dass andere (vielleicht sogar fremde) Leute sehen, was ich mache?
Man weiß es nicht. Es scheint eine Art menschlicher Drang zu sein.
Ich bin kein Befürworter illegaler Downloads; wenn man allerdings mal in eine CD reinhören möchte, verklage ich keinen auf Grund des unerlaubten Herunterladens von Alben.
Solange man diese dann auch kauft, falls diese demjenigen gefallen, ist doch alles gut.


DungD2N:
Jeder hat die Möglichkeit an kostenpflichtige Musik zu kommen, ohne Geld ausgeben zu müssen. Jugendliche, die regelmäßig Alben runterladen, kann man nur sehr schwer überzeugen, ihre Einstellung zu ändern, Musik zu kaufen. Denn man kennt das selbst aus dem sozialen Umfeld: Freunde, Klassenkameraden laden Musik illegal runter; berichten, dass es bisher keine Konsequenzen gegeben hat. Würde ich einer dieser Menschen nach den Unterschieden fragen, würde ich als Antwort erhalten, dass es nur Unterschiede zwischen einer CD und einem Download gebe. Der Kauf im Handel hat folgende Dinge zu bieten: die CD, das Booklet und weitere Goodies (DVD, Merchandise, Gutschein usw.). Ein legaler Download unterscheide sich kaum vom einem illegalen Download.
Die illegalen Downloads wirken sich schlecht auf die Verkaufszahlen und Chartplatzierung. Wie sie sich auf die Musik oder Motivation, weiter Musik zu machen, auswirkt, kommt auf den jeweiligen Künstler an.
Mir fallen keine besonderen Wege ein, die die Musikindustrie gehen könnte. Würde sie wie in der Videospielindustrie mit dem Kopierschutz ankommen, dann würde man nur die Freiheiten des ehrlichen Käufers nehmen, denn die anderen würden sowieso einen Weg finden, um “kostenlos” an Musik zu kommen.
Mit besten Grüßen aus Berlin,
Dung “DungD2N”

Mixtapesammelstelle:
Warum Illegale Downloads gut für die Musik sind.

Ich möchte zu dieser Debatte die provokante These aufstellen, dass illegale Downloads, wie unmoralisch das Verhalten des einzelnen Loaders auch immer sein mag und wie groß die Versäumnisse der Musik-Industrie
waren, in ihrer Folge gut für die Musik und ihre Entwicklung sind. Im Hip Hop spielen Verkaufszahlen selbst für Underground Künstler und Nischenacts eine Rolle, die man sonst nur von CEOs großer Plattenfirmen erwartet. Vielleicht liegt es an der unsubversiven Grundhaltung der Musik, dem ewigen Blick nach oben, raus aus den Ghettos der meisten Musiker, die nie eine kritische Distanz zum Materiellen haben entstehen lassen. Spätestens mit Rakims Ketten waren Bling-Bling und andere Statussymbole Grundausstattung jedes Rappers, damit einher geht natürlich ein verstärktes Streben nach Materiellem. An sich ist das nichts Verwerfliches, problematisch wird es jedoch an jenem Punkt, an dem die Motivation Musik zu machen, von der Musik selbst auf die finanziellen Anreize umschwenkt. Der Erfolg – gemessen an der eigenen Motivation – stellt sich dann nicht mehr bei guter Musik, sondern bei kommerziellem Erfolg ein. Der Maßstab für den Künstler an dem sich seine Musik messen muss, sind Verkaufszahlen, nicht hochwertige Musik, das die Qualität der Musik unter diesem Maßstab leidet ist evident. Augenscheinlich wird diese Denkweise schon in Alben Titeln wie “Get Rich or Die Tryin’” oder “Vom Bordstein zur Skyline”, die schon den materiellen Maßstab für ihre Existenz implizieren.

Dieses System lief lange ungestört, bis zum Zeitpunkt der digitalen Revolution, der Verbreitung von Breitband Internet und MP3 Format, verstärkt durch Hörgewohnheiten die auf Shuffle-Playlists denn auf Alben Konzeptionen liegen. Durch die allgegenwärtige Verfügbarkeit von illegalen Download wurde der Markt zerstört. Damit der Hörer in Besitz der Musik kommen kann, muss er nicht mehr kaufen. Diese Entwicklung wird sich nicht mehr rückgängig machen lassen. Die Zerstörung des Marktes hatte dreierlei
Folgen.
1. Die Verkaufszahlen brechen ein und damit der etablierte Maßstab des kommerziellen Erfolgs für Qualität von Musik. Die im alten System sozialisierten Musiker sind empört, weil ihre bisherige Handlungsorientierung entfällt. Woran sollen sie den Erfolg ihres Schaffens messen, wenn nicht an Verkaufszahlen? Sie haben kein anderes Verhaltensmuster gelernt und beklagen diesen Maßstab laut und häufig. Im Deutschen Rap, in dem die Aufstiegillusion dank Selbstinszenierung in Texten und Verhalten und teuren Wagen in Videos und nackter Verkaufszahlen Realität besonders groß ist, ist der Aufschrei entsprechend laut.

2. Die Motivation der Käufer ändert sich. Statt qua Notwendigkeit des Marktes zum Kauf gezwungen zu werden, da sonst keine Möglichkeit bestand in den Musik-Genuss zu kommen, ist der Kauf jetzt freiwillig. Diese Freiwilligkeit, die nicht eine Entscheidung für oder gegen das Produkt ergo die Musik ist, sondern eine für oder gegen Bezahlen ist, ändert den Charakter des Kaufens. Aus Kaufen wird Spenden, Unterstützung, Supporten,
ein karitativer Akt aus ideellen Gründen. Diese ideellen Gründe können mindestens zweierlei sein, (a) die affektive Bindung an einen Künstler, die auch die Marketing-Strategien hervorgerufen sein kann. Als Beispiel
ließen sich hier einerseits lange emotionale Bindungen an einen Künstler aufführen, andererseits auch die ugs. “Forenkinder”, eine treue unreflektierte Stammkäuferschicht, wie man sie in den Foren entsprechender
Künstler und Labels finden kann. (Auf Beispiele verzichte ich, um niemanden unnötige zu provozieren). (b) Zweitens können die ideelen Gründe im Wert des Werkes selbst liegen, man könnte auch einfach von der
musikalischen Qualität reden. Die außerordentliche, musikalische Qualität, die dem Hörer, obwohl er es nicht müsste, eine finanzielle Aufwandsentschädigung oder Respektsbekundung wert sind. Die Künstler haben sich im Übrigen längst auf die neue karitative Qualität des Kaufens eingestellt, nicht umsonst wird in jedem Interview betont, man solle die Musik kaufen um gute Musik zu “unterstützen”, d.h. freiwillig zu spenden. Der Supporter Gedanke ist elementar für jedes Promo-Gespräch und jede Kaufaufforderung.

3.Die materielle Motivation, Musik zu machen, zerbricht. Für diejenigen, die nicht mehr der anachronistischen Vorstellung anhängen, dass Musik ihnen einen materielle Perspektive für ihr Leben bieten kann, wird den
Antrieb gute Musik zu machen, wieder zur eigentlichen Motivation. Statt Verkaufszahlen wird der Wert des Werkes selbst wieder zum Maßstab ihres Schaffens. Oder sie orientieren sich vollständig an ihrer unreflektierten, affektiv gebundenen Käuferschicht und müssen entsprechende Musik machen, was sie von jeglichen anderen Hörerschaften endgültig abkoppelt. Vulgär ausgedrückt, wer Musik für 14-jährige Forenkinder macht, muss sich nicht wundern, wenn seine Musik außer von 14-jährigen Forenkindern von niemandem mehr gehört wird.

Einige Labels haben diese Entwicklung erkannt und entsprechend reagiert. Wenn Chimperator Alben in fast identischer Form selbst kostenlos im Netz veröffentlicht, ist man dort überzeugt, dass ohnehin niemand, der nicht völlig von der Qualität der Musik überzeugt ist, sich gezwungen sieht, Geld dafür auszugeben. Ähnlich verhält es sich mit vielen alternativen Vertriebswegen, die die Freiwilligkeit des Unterstützens bereits mit
einkalkulieren z.B. in Name-Your-Price-Downloads, Kostenlosen Streams mit lediglich kostenpflichtigen Downloads oder via rare Sammler Vinyls, die mehr als nur die reine Musik verkaufen. Der Bereich der kostenlosen Musik boomt nicht umsonst, denn nur wer möglichst viele Menschen von der Qualität seiner Musik überzeugen kann, kann darauf hoffen, dass sich einige zum Spenden bereit erklären.

So lenken die illegalen Downloads, aller negativen und hier nicht wegzudiskutierenden Folgen zum Trotz, den Fokus wieder auf die Qualität der Musik statt die Quantität der Verkaufszahlen.

JD’s Rap Blog:

Also natürlich kann man mit einem kleinen Statement nicht das ganze Thema rund um illegale Downloads abdecken, allerdings versuche ich es mal. Also vorweg möchte ich sagen, dass ich schon glaube, dass illegale Downloads teilweise Grund dafür sind, dass Musiker weniger Musik verkaufen. Allerdings sind die illegalen Downloads in meinen Augen nicht Schuld. Da sollten sich die Künstler häufiger an die eigene Nase fassen. Die Qualität der Musik nimmt ab und darüber hinaus habe ich das Gefühl, dass viele Labels oder Künstler einfach unproffessionell auftreten. Da werden Mails unbeantwortet gelöscht, vergessen oder man tritt in Interviews dermaßen schlecht auf, dass das Bild in der Öffentlichkeit schon miserabel ist. Es gibt einfach viele Faktoren warum man Musik nicht mehr kauft. Viele werden sich wohl auch denken, warum kaufen, wenn ich das Album in 2 Minuten kostenlos irgendwo runterladen kann. Illegale Downloader fühlen sich teilweise auch noch zu sicher, weil einfach noch zu wenig dagegen vorgangen wird. Allerdings haben die illegalen Downloads auch etwas Gutes. Ich hab zumindest das Gefühl, dass die treure Käuferschicht und der Künstler enger zusammen rücken, das merkt man auch an Aktionen wie von Olli Banjo “Album kaufen – fotografieren und ein Leben lang kostenfreier Eintritt”. Dazu denke ich, dass illegale Downloads auch dafür gut sind, dass man in ein Album vorher reinhören kann und dann erst in den Laden geht und sich das Ding holt. Diese Vorgehensweise habe ich nun schon einige Male mitbekommen. Diese ist allerdings auch nur gut für den Künstler, wenn die Qualität stimmt. Im Großen und Ganzen sind illegale Downloads natürlich noch ein großes Problem, dennoch sollten Künstler damit leben und aufhören sich darüber zu beschweren, ändern können sie dadurch eh nichts. Sie sollten sich lieber auf ihre Musik konzentrieren und ordentliche Platten hinlegen. Käufer gibt es glücklicherweise noch einige.

Wie schon erwähnt, im Grunde ist man dagegen quasi machtlos. Am Beispiel “Chimperator” wird aber deutlich, dass man dennoch Wege findet wie man eine ordentliche Anzahl an Platten verkaufen kann. Limitierte Auflagen, vorherige Download-Version oder Download-Version mit geringerer Qualität. Das sind alles Möglichkeiten, die scheinbar funktionieren. Vielleicht kann das ein Weg sein.

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48 Kommentare to “Blogger sprechen über: Illegale Downloads”

  1. Crack Music Entertainment says:

    Aus Liebe zum Spiel Kassenzettel ;) Coooooool… ^^

  2. hoolein says:

    props an alle beteiligten!
    gute beitrag fabi :D

  3. Millus says:

    Ich habe gemerkt, dass durch illegale Downloads die Musik bei den Zuhörern an Wert verliert. Es wird zum schnellen Fast Food. Ein Lied ist nichts besonderes mehr. Dieses Phänomen nimmt von Jahr zu Jahr zu.
    Illegale Downloads sorgen für weniger Einnahmen, aber vielleicht kann man diese in Zusammenhang der Promotion und Werbewirkung vergleichen.

    Auch sind die meisten Downloads in der Qualität so schlecht, dass es schon gesundheitsgefährend ist. Eine MP3 wirkt meist auf eine Art und Weise komprimiert, die dem Ohr überhaupt nicht gut tut. Eine CD bietet dafür eine ganz andere Qualität.
    Ist oft witzig, wenn man einigen Leuten eine CD mit den gleichen Liedern hören lässt.
    “Hä, das hört sich ja total anders an… so viel geiler.”

    Wenn die Plattenfirmen etc. was gegen die illegalen Downloads tun wollen, dann sollen sie härter sein und einen Kopierschutz bauen, der wirklich nicht kopierbar ist. Strafen verhängen, muss ja nicht mal viel sein. Illegales Lied – direkt 20 bis 50 Euro einkassieren. Und sollen sie ruhig MP3 Player, handys etc. kontrollieren dürfen. Wie U-Bahn Kontrolleure.
    Wenn sich die Plattenfirmen dann noch mit dem Staat zusammentun, dann können sie ja 50/50 machen. Würde sich sicher lohnen und die Staatskassen würden sich füllen, um soziale Einrichtungen für Jugendliche etc. zu bauen.

  4. ekrem says:

    sehr guter beitrag! echt interessant. Kann mich eigentlich auch allen anschliessen. @millus: Von kopierschutz halte ich nichts… der einzige der dadrunter leidet sind die käufer die sich dann mit abgedrehten kopierschutzmechanismen rumplagen müssen und am ende läuft die cd nichtmal aufm cd player lol. (alles schon selber erlebt)

  5. basian says:

    Also sicherlich ist das nix tolles wenn jemand musik macht und dann keine kohle damit verdient weil sie keiner kauft. Sollte vielleicht bessere musik machen oder aufhören und was anstandiges machen :-)

    Millus lebt wieder on einer anderen Welt.
    Ich weiß nicht wie deine Musik komprimiert ist aber codecs gibt es viele. Und eigentlich sind die downloads in einer guten Qualität und sicher nicht Gesundheitsgefahrdend oder so.

    Es wird niemals einen kopierschutz geben der nicht geknackt wird. Das habem viele schon oft versucht.
    Es gibt aber schon genug so genannte musiker die am ende nur musik machen um iwelche kiddies beim p2p musik tausch erwischen zu lassen um dann kohle zu kassieren. Denn mit dem abkassieren von eben denen verdienen die namlich mehr. Bestes Beispiel ist digiprotect. Das ist nicht zu bestreiten und wurde schon pft gesendet.
    Von wegen mp3 player kontrolieren….so ein quatsch.50/50 mit dem Staat. Pfffff so ein Müll. Wie oben schon geschrieben wurde. Dagegen sind die machtlos. Die sollen die cds billoger machen. Ich kauf schon lange keine cd mit 10 tracks mehr für 16Euro. Dann lass ich lieber stehen und hör mir die kacke im radio an. Und ja ich kaufe cds und lade mir auch vorher mal nen song runter. Da gibts nämlich internet radio für. Wer heute noch p2p nutzt um illegale dateown zu laden und oder zu verbreiten ost es selber schuld wenn die musik mafia die erwischt.

  6. basian says:

    Und gerade im hiphop bereich gibts so vielen dreck da draußen das ich mich frage ob überhaupt noch jemand geschmack hat oder weiß was er da hört. Die machen einen auf dicke hose und halten ihre brillies in die cam und beschweren sich das keiner ne cd kauft. Da frage ich mich ja woher dann die brillies sind. Na vonden abmahnungen natürlich. Spinner sind das.

  7. AliBert says:

    badaboombadabang

    Diese Sache mit dem Booklet, Mann, bei mir war das genau so, die Kids von heute haben glaube ich auch vollkommen den Zugang zur Musik als Liebhaber oder Genießer verloren, es hat nicht mehr diesen Stellenwert wie damals, bzw die Kultur von Musik hören selbst hat sich negativ gewandelt. Musik kaufen und zuhause auspacken, Mann, das war eine Entdeckungsreise, das Entjungfern der CD Hülle, war ein Ritual, und dann in den CD Player rein und abtauchen. Man darf aber auch nicht einer von diesen ewig Gestrigen sein und muss sich eben mit den Begebenheiten abfinden und sich diesen Anpassen, Downloads sind da und Internet wird auf kurz oder lang viele Bereiche der Unterhaltung, als “virtueller Dienstleister” übernehmen. Für einen Künstler, wie oben schon angesprochen, muss man sich mit dem Internet Anfreunden und lernen damit umzugehen, wo es schlechte Seiten gibt, gibt es auch gute Seiten, man muss flexibler werden, und man muss als Künstler Anfangen seine “Hörer” nicht als Geldhähne zu betrachten sonder als Menschen die man Gewinnen und überzeugen muss, die Musik ist für sie, und der Markt ist hart umkämpft, man muss sich den Arsch aufreissen.

    Aber um nochmal auf die Downloads zurück zu kommen, ist diese Download Mentalität teilweise eine Sache die mir unbegreiflich egoistisch erscheint, da gibt es Menschen die Laden sich Stundenweise Musik herunter, ohne dem Künstler irgend eine Art Gegenleistung zu erbringen. Man muss endlich kapieren, dass wenn man jemanden wirklich “feiert” man bereit sein muss, denjenigen den man feiert auch finanziell zu unterstützen, überhaupt bei Indie Sachen die einen Hörer wirklich überzeugen: Jungs; die 10 Euro, sind es wert bezahlt zu werden. Wenn ihr jemand mögt, dann ist es Wert diese Musik zu bezahlen. Mit Rap Musik wird man sowieso nicht Reich, bis auf wenige an einer Hand abzuzählende Ausnahmen, aber Musik die man schätzt, muss man unterstützen, weil man sich auch diesem Fakt bewusst sein muss, dass es ansonsten, wenn jeder sich nur gratis bedient, diesen Künstler eventuell nicht mehr möglich ist, auf professionellem Wege seine Musik unters Volk zu bringen.

    Ich verbleibe mit: die Musik die euch wirklich bewegt, ist die richtige Musik um gekauft zu werden.

  8. rumble says:

    “Vielleicht fällt es mir aber auch einfach zu schwer mich in die Köpfe der Kids hineinzuversetzen, da ich in einer Zeit groß geworden bin” … digga, komm runter von deinem hohen Ross, du bist doch unter Garantie selber nicht älter als 20 … finde es super, dass ihr euch gegen das illegale Downloaden äußert, aber bitte nicht den Papa raushängen lassen.

    Ich bin sicher mehr als 5 Jahre älter als du, aber kann trotzdem die Kids verstehen, auch wenn ich selber sogar immer noch Vinyl kaufe. Du lieferst doch selber die Erklärung mit: 90 % der Mucke, die rauskommt, ist alberner, kurzweiliger Mist, der nach einer Hör-Durchgang jegliche Relevanz verliert … und ein Typ mit begrenztem Taschengeld kann vielleicht nicht 15 EUR für MC Honkaponkas neuste Scheibe ausgeben, will aber trotzdem auf dem Laufenden bleiben , weil er sich einfach für diese Mucke interessiert … denn Qualität ist in der Tat das beste Argument für einen CD-Kauf/iTunes-Download …

  9. Jayden says:

    Der Grund für den Illegalen-Download ist ja oft, dass Musik zu teuer ist, aber sie wird teurer werden, denn bei gleichen oder sogar steigenden Kosten für die Aufnahmen (Weil viele Musiker das Professionelle Mic an den Nagel hängen müssen und gute Studios somit weniger gebucht werden), sinken die Absatzzahlen. Ich war immer ein Freund davon Free-Tracks für das Internet zu machen und bin es immernoch, aber auch Free-Tracks kosten die Künstler. Zum einen Zeit, zum anderen, hat man kein eigenes Studio, Geld. Aufgrund der Masse gehen diese Songs dann auch unter und das frustriert. Schön ist wie oben beschrieben der enge Kontakt zu seinen Hörern, aber wirtschaftlichen Erfolg nur mit Musik zu erzielen wird immer schwerer. Ich persönlich mache Musik aus Liebe zum Spiel und bin froh, wenn ich mit den Verkäufen meine Kosten decken kann. Das ist jetzt auch kein rumgeheule, sondern einfach der Status Quo. Erst vor wenigen Stunden habe ich gelesen dass Sentino auf Myspace seine Parts für 300 Euro anbietet. Vor ein paar Jahren wäre das sicherlich mehr gewesen….Musik verliert an Wert, doch das ist Fatal, denn wer von uns schafft es schon ohne diese zu leben. Ich gebe zu ich höre auch geleakte Songs wie zum Beispiel “Recovery” von Eminem auf Youtube. Aber sobald das Ding im Handel ist werd ich’s kaufen. Der Unterschied zwischen 16-Bit-Audio und ner matschigen Mp3 ist einfach hörbar, vor allem in den niedrigeren Frequenzen und daher kommen mir auch keine Mp3s ins Auto.Das killt den Bass. Ich werde so lange für gute Musik zahlen, bis es keine Musik mehr gibt. Geht das mit den illegalen Geschichten so weiter bekommt man nur noch Miese Live-Mitschnitte, weil dann keiner mehr was aufnimmt.Schwarzmalerisch?Wer weiß?

  10. haha says:

    DungD2N du ladest Musik selber runter und viele andere von euch auch. badaboom ladet sie sogar selber hoch.

  11. the_alchemist says:

    Ich sehe das größte Problem darin das nur schrott auf den Markt kommt. Früher war doch alles anders. Da hat ein Künstler alle 2-4 Jahre ein Album rausgehauen aber das hatte es dann in sich. Heute ist der Output so groß das die Qualität einfach nur schlecht ist. Meiner Meinung nach wird man die ilegalen Downloads niemals in den Griff bekommen, wie auch. Schon heute ist es möglich sich ein Album in weniger als einer Minute zu ziehen. Das muss man sich mal vorstellen.

    Und die ganzen “MÖCHTEGERN” Gangsta da draußen haben auch sehr viel dazu beigetragen.

    Ich habe zu in meinem bisherigen Leben bestimmt schon über 200 Alben gekauft. Früher haben wir sogar Alben aus den USA für teilweise bis zu 50 Mark bestellt. Man man man waren das noch Zeiten;)

  12. Hand Dampf says:

    Nun habe ich ein paar ausgewählte Blogger…

    Soll ich lachen ? Die üblichen Verdächtigen die ihre Köpfe gegenseitige sehr tief in den Arsch stecken !!!
    Das Problem der DL`s ist doch ganze einfach zu klären. man sollte den Leuten im Vertrieb und dann den Angstellten in den Märkten mal auf die Finger schauen und am besten gleich ABHACKEN, weil diese Vögel sind es , die mit bekannten DL Portalen gemeinsame Sache machen. Davon mal ab wenn jeder Künstler sich mal 2 oder 3 Leute zut Seite nehmen würde und die sich einfach darum kümmern, nach den DL´S zu suchen und Abusemeldungen machen lassen, wäre es zu dämmen…aber nee machen die ja auch nicht weil sie einfach etwas an der Murmel haben.

  13. peter griffin says:

    sehr gute beiträge von allen beteiligten. ich hoffe, sehr viele kids lesen sich die kommentare durch und ihre sicht bezüglich der illegalen downloads wird sich ändern! es MUSS viel mehr über dieses thema gesprochen werden, auch im fernsehen. man muss die downloader direkt mit dem thema konfrontieren und ihnen die augen öffnen.

  14. John Dorian says:

    Jaja anonym lässt es sich leicht haten ne?

  15. Presseschau 09.06.10 | combat0r blog says:

    [...] Presseschau 09.06.10 Posted on 9. Juni 2010 by combat0r Blogger sprechen über illegale Downloads. JD’s Rap Blog [...]

  16. Daniel says:

    “Allerdings haben die illegalen Downloads auch etwas Gutes. Ich hab zumindest das Gefühl, dass die treure Käuferschicht und der Künstler enger zusammen rücken, das merkt man auch an Aktionen wie von Olli Banjo “Album kaufen – fotografieren und ein Leben lang kostenfreier Eintritt”. Dazu denke ich, dass illegale Downloads auch dafür gut sind, dass man in ein Album vorher reinhören kann und dann erst in den Laden geht und sich das Ding holt.”

    Kann ich so unterstreichen. Das Beste Beispiel hierfür ist bei mir das F.R. Album. Habe es mir paar Tage auf Rotation auf Myspace angehört und festgestellt das ich es ohne zu skippen auch auf Dauer gut anhören kann und es somit natürlich kaufe um Ihn zu unterstützen. Hätte ich gemerkt das es mich nach dem 2. mal hören nicht mehr turnt hätte ich es nicht gekauft aber auch nicht geladen.

  17. CYKEB says:

    Meiner Meinung nach trifft es der gute Herr Merkt am Besten. Dass es gesellschaftlich etabliert ist, ist das Problem. Ich werde immer schief angeschaut, wenn ich sag, dass ich Musik kaufe, meine Freunde prophezeien mir schon seit Jahren, dass ich irgendwann auch downloaden werde.
    Den Leuten ist es einfach nicht bewusst, was sie da machen. Es ist keine Gefühl von schlechtem Gewissen vorhanden. Allerdings muss man auch sagen, dass HipHop eine Jugendkultur ist, und die Jugend nicht mal eben Geld in jeden Newcomer investieren kann, nur um ihn zu supporten.
    PlayMuzik hat da einen guten Ansatz gefunden, wie man mit dem Problem umgehn kann, ein Künstler, der sich für seine Fans engagiert. Ich freu mich einfach, wenn ein Bass Sultan Hengzt persönlich seinen Facebook Account verwaltet und bei Fans nachfragt und ihnen was gibt.

  18. noswear says:

    Ich denke ein weiteres großes Problem, was hier noch nicht angesprochen wurde, ist, dass die Kids mehr Aufmerksamkeit bekommen wenn sie ein Album bis zu 7 Tage vor dem Release schon auf dem Handy/IPod haben.
    Ich weiß ganz ehrlich nicht, wie es möglich ist, dass Alben schon eine Woche vor Release runterzuladen sind. Da muss es doch in den diversen Pressestellen eine Menge undichte Stellen geben ?! – Darf sowas sein?
    Das gibt vielen sicherlich nochmal extra einen Anreiz zum illegalen Download. Früher war es so, dass man als erster die CD oder das Tape in der Hand halten wollte, nachdem es released wurde und heute ist es so, dass man als erster die Musik auf dem Handy/dem IPod haben will – und das am besten so lange wie möglich vor dem eigentlichen Release. Und Geld lässt sich auf dem Schulhof damit sicherlich auch noch machen..

  19. zerberster.de says:

    ich bin auch aus der “booklet-kassenzettel-freuaufsalbum”-generation und ich verste die einstellung der downloade auch nicht!

    schließlich will ich auch geld haben wenn ich meiner arbeit nach gehe, warum sollte dass bei rappern anders sein???

    man muss aber auch mal sagen, dass nicht alle downloader, potenzielle käufer sind. wenn ein hakan nase(aka farid bang) album 1.000 downloader hat, denken auch viel beim downloaden:”ich mag den trottel nich, aber hören wir mal kurz rein”.

  20. Anonym says:

    So, erstmal, ich schreibe absichtlich anonym … das führt zumindest in meinem Fall zu mehr Offenheit. Die Kollegen konnten ja leider nicht zugeben, wie sie es selbst mit Downloads halten :-) JD, wenn du Bock hast, kannst du mein Statement auch noch oben mit reinschreiben. Ich werd dir allerdings nicht sagen, wer ich bin, weil ich eventuell eine Meinung vertrete, die den Künstlern nicht unbedingt gefallen wird.
    Ich lade alles runter, was nicht bei 3 aufm Baum ist. Meinen letzten Tonträger hab ich vor ein paar Jahren gekauft. Früher hab ich mir sehr viel auf Vinyl geholt, aber mittlerweile gibt’s ja fast nix mehr auf Platte. Und selbst wenn es die Sachen noch gäbe … wozu kaufen? Serato, Traktor … Auf CD würde ich mir niemals was kaufen. Artwork etc … is mir alles latte, CDs fliegen bei mir in der Wohnung rum, zerkratzen, zerbrechen, nerven. Ich könnt mir das digital kaufen, aber warum sollt ich das tun? Weil runterladen verboten ist? Gegen die Fahrtrichtung parken ist auch verboten. Weil sie mich erwischen könnten? Was passiert dann? Bekomme ich eine Anzeige, werde abgemahnt? Bei einem Streitwert von 10 EUR? Und die 10 EUR sind optimistisch, von 50 Alben die ich mir herunterlade, hätte ich früher vl. 5 gekauft. Aha, und schon ist der entstandene Schaden auf 1 EUR heruntergefallen. Ich mein, klar, wer so bescheuert ist, und beim runterladen auch schön hochlädt, der kann natürlich für einen größeren Schaden zur Verantwortung gezogen werden. Aber solange es genügend Trottel gibt, die die Sachen für mich irgendwo hochladen, muss ich mich dieser Gefahr ja nicht aussetzen.
    Ok, da ist jetzt natürlich der moralische Aspekt. Wovon sollen die Künstler leben? Aber machen wir uns nichts vor, der Kucken ist ja da. Er wird nur etwas seltsam verteilt. Ich will nicht wissen, wieviele Leute an einem Album mitverdienen, aber noch nie war war Musik machen und vertreiben so einfach und preiswert wie heutzutage. Wenn ich demnächst z.B. mal Banjo wieder treffe, dann drück ich ihm ‘n Zehner in die Hand. Weil er ein erstklassiges Ding abgeliefert hat. Wie er das Geld dann verteilt soll er selbst entscheiden. Der Künstler ist halt leider nur die Spitze des Eisbergs, man kann halt leider heutzutage nur den ganzen Eisberg mitfinanzieren. Sorry, keine Lust.
    Dadurch dass man heutzutage auf so riesige Mengen von Musik Zugriff hat, ist der einzelne Tonträger doch kaum noch was wert. Wer hört sich denn ein Album noch öfter als 3 Mal an? Und dafür soll ich 10 EUR bezahlen?
    Was mich aber am meisten aufregt ist diese Rumheulerei dieser ganzen Branche. Das kann einem in jedem anderen Beruf auch passieren, dass man von einem auf den anderen Tag kein Geld mehr verdient. Und man kann ja nicht mal behaupten dass das plötzlich und unvorhergesehen passiert wäre. Aber nein, da wird naiv ohne Ende wieder massig Geld in ein neues Produkt gesteckt, und dann wird geweint, wenn sich die Investition nicht gerechnet hat. Dann wird behauptet, man wäre bestohlen worden etc, und man hätte ein Recht auf das Geld …
    A propos Recht, DJ Kitsune hat heute was lustiges getwittert: „o we’re still trying to save auto companies while the entertainment industry is dying simply because no government can secure our rights?“ – Was denn bitte für ein Recht? Das Recht, Musik zu verkaufen? Das gibt es nicht.
    Das Problem ist, dass diese Kunstschaffenden so eine komische Lobby haben, mit amüsanten Argumenten. Als wäre Kunst irgendwas, was ettliche Ebenen über allem anderen stehen würde. Ich hasse diese Typen. Wegen deren Einstellung ist da auch kein sinnvoller Dialog möglich.
    Auch wenn sich das jetzt alles ziemlich ignorant anhören mag, ich bin durchaus bereit, für Musik zu bezahlen. 20 EUR im Monat wär mir das schon wert. Den Service, der mir meine Musik für 20 EUR im Monat anbietet, gibt es aber leider noch nicht. Es gibt zwar mittlerweile Tonnen an Abostreamingdiensten etc., aber keiner hat ansatzweise einen für mich relevanten Katalog. Da muss halt die Industrie mal was tun. Aber wenn man mehrere Jahrzehnte ohne Innovation auskommt, kann man nicht plötzlich irgendwelche Aktionen aus’m Hut zaubern, wenn’s nicht mehr so einfach läuft wie gewohnt.
    Ach, auf die Leute, die Musik nur wegen des Geldes machen, scheiss ich sowieso. Die Leute sollen Musik machen, weil sie es wollen, weil es ihnen Spaß machen. Der Fliessbandarbeiter fährt auch keinen Maybach. Er wird nichtmal angehimmelt. Die Musiker jammern auf hohem Niveau. Und die Industrie kann mich mal.

    Ok, ich hab ein bisschen übertrieben, aber ich kann das Geheule einfach nicht mehr hören.

  21. Basian says:

    @Daniel
    Ich habe F.R. auch lieben gelernt. Bis jetzt gefällt er mir sehr gut. Stimmer erinnert mich ein wenig an Spax. Ich bin jetzt 28 Jahre alt und meine ich würde HipHop gut kennen. Deswegen sage ich das mir der meiste Shice der in den lezten Jahren gekommen ist tierisch auf die Eier geht. Ganz vorne dran an meinen Eiern ist Mushido und Kollegah. Wenn ich die höre dann wird mir wahrhaftig schlecht und ich bekomme echt wut im Bauch das sowas geht…

  22. Wildstyle Magazine | Wieso wir illegal downloaden – und sich das nicht mehr ändern wird [Kommentar] says:

    [...] von JD’s Rap Blog wollten deutsche Blogger dem Thema illegale Downloads auf den Grund gehen: „Blogger sprechen über: Illegale Downloads“. Ob man damit Gewissen erreicht, darf bezweifelt werden. Denn geladen wird nicht in erster Linie, [...]

  23. mirko says:

    endlich mal was abseits der langweiligen copy und paste scheisse der deutschen blogs!!!!!!!!!!!!!
    freude:)

    heutzutage kann wer will nen blog machen weil es die technik zulässt. genauso ist es mit der musik.

    bleiben wir in deutschland. wieviele künstler stecken echt viel geld in eine produktion!!!!!

    von wieviel deutschen rappern reden wir die aufwändige produktionen hoher qualität abliefern?!

    die meisten stecken zeit rein. aber stecken wir nicht alle zeit in unsere hobbies.

    früher hat man musik aus lieber zur musik gemacht. thats it. wenn heutzutage jeder internet rapper davon leben will sage ich nur eins. das wird nicht klappen!

    leute werden immer musik machen. echte künstler brauchen das wie die luft zum atmen.

    das ist unabhängig von verkaufszahlen und geld.

    p.s. die gema sind auch ganz schöne gangster…ich sag nur gewinnausschüttung für die ehrenmitglieder;)

  24. mirko says:

    übrigens vermisse ich hier einige für mich sehr wichtige blogger!!!!!! bei anderen hingegen frag ich mich warum sie hier zu wort kommen… aber nun gut.tut nicht weh. ist nur etwas schade das in meinen augen einige sehr wichtige leute die bloggen fehlen. einige der blogger hier bekommen doch nur klicks durch ihre legalen downloads und nicht wegen guter artikel.

    trotzdem dank an den betreiber dieses blogs hier! ist scrubs nicht schon längst vorbei?;) Gut wars aber und lustig!

  25. John Dorian says:

    Keiner sagt, dass es hiervon nicht noch eine Fortsetzung gibt ;-) Welche Blogger fehlen dir denn? ;-)

  26. mirko says:

    also erstmal kann ich hip-hop.de blogger nicht ernst nehmen weil ich hip-hop de nicht ernst nehmen kann.
    habe eben gesehen das wildstylemag.com was geschrieben haben. finde ich ne sehr wichtige seite.

    ich fände leute die illegale downloads bloggen gut. odern paar künstler.

    fortsetzung erwünscht ;)

  27. John Dorian says:

    Also ich find die Blogger, die ich ausgewählt hab, machen verdammt gute Arbeit :) Aber muss ja nicht jedem gefallen. Wildstylemag ist für mich eher ein Magazin und ich wollte bewusst erstmal ein paar Blogger befragen. Mal schauen wie der zweite Teil dazu aussieht. ;-)

  28. mirko says:

    was ist für dich der unterschied zwischen magazin und blog? hehe

  29. John Dorian says:

    Ist das ne ernst gemeinte Frage? ;-)

  30. mirko says:

    absolut!!!!!!!!! was ist der unterschied zwischen nem magazin und nem blog. ;) jetzt sag nicht eigene inhalte.hehhee was z.b ist der unterschied zwischen dem wildstylemag oder splashmag und nem blog?;)

  31. John Dorian says:

    Bei den beiden Beispielen ist es vielleicht etwas schwerer, weil sie sehr Blog ähnlich sind. Aber im Grunde ist es zum Beispiel so, dass hinter Magazinen ne Redaktion sitzt.
    Vergleiche doch mal Hiphop.de / Rap.de mit meinem Blog ;-) Ich bin eine Privatperson, Rap-Fan und ich poste ohne jegliche Zwänge, teilweise dazu noch meine Meinung und so. Das siehste ja bei Magazinen nicht.

  32. mirko says:

    aber bei beiden beispielen handelt es sich um cms wie bei einem blog. backspin ja auch. vom aufbau unterscheidet alle drei nix von einem blog. und ich habe nicht das gefühl das diese magazine irgendwelchen zwängen unterzogen sind. und verschiedene blogger sind für dich gleich ne redaktion? eher sowas wiene blogparty auf einer seite finde ich…
    klar. hip hop de und rap de sind da anders. aber darunter leidet die qualität. aber so wirkliche zwänge erkenne ich selbst bei denen nicht. und nur weil staiger noch diese selbstverliebte dicke hat ist das noch keine redaktion ;)

    aber danke für deinen erklärungsversuch :) ist nett von dir. vielleicht haben ja noch andere was dazu zu sagen.

  33. John Dorian says:

    Aber nur Aufgrund der Technik ist man nicht direkt ein Blogger oder ein Magazin. Ist ja vollkommen egal welches System man nutzt. Im Endeffekt unterscheiden sich Blogger vom Inhalt, wie sie es schreiben, was sie schreiben. Sie sind einfach schneller und unabhängiger. Ne hinter Blogs stecken keine Redaktionen, hinter Magazinen stecken sie meist.

  34. hobscotch says:

    Sehr schön! Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen ;)

    Probs an die Blogger!

  35. [TechBlogWatch] 11.6.10: Second Life, Wichsvorlage, Apple Sekte, LG loves Android, iPhone Hotspot, MultiPong | TechFieber | Smart Tech News. Hot Gadgets. says:

    [...] Blogger-sprechen uber illegale-downloads [...]

  36. Chocosuga says:

    Ich lade schon lange nichts mehr illegal runter, da die Qualiät der Musik einafch nicht an CDs oder gar Vinyl ran kommt. Meiner Meinung nach setzt sich Qualität bei denjenigen durch, die keine Lust mehr auf schlechte MP3 Quali haben.

    Ansonsten machen sich Gimmiks und tolle Booklets immer gut.

    Ich hab mir ja damals auch die Alben gekauft, obwohl man sich alles hätte locker auf Kassette (JA! Die gute alte MC) überspielen können.

    Einen Künstler, der mir am Herzen liegt, unterstütze ich auch gerne mit meinem hart erarbeitenden Geld.

    Würde die Musikindustrie ihre Künstler besser schützen, damit keine geleakten Alben vor eigentlicher Veröffentlichung im Internet erscheinen, gäbe es auch nicht so viele illegale Downloads…. da sind die Leute in den Tonstudios auch selbst schuld, wenn sie solch illoyale Mitarbeiter haben.

  37. Toffy says:

    Nunja,
    “Flake” von Rammstein hat auch mal gesagt, dass es ihn nicht stören würde, wenn Leute sich die Musik runterladen oder gegenseitig Brennen.

    Klar, wenn man ne große Tour plant dann ist es gut, wenn man schonmal vorher ´n bissl Geld eingenommen hat. Aber ein Künstler sollte doch eher durch seine Gigs leben. IM Studio kann man viel reparieren, aber Live nicht.

    Außerdem können so “underground-Bands” sich viel leichter bekannter machen, selbst wenn sie der großen Masse nie bekannt werden. Z.b. das Liedermacher-Genre in dem ich mich bewege ist Gesellschaftlich nicht wirklich anerkannt. Dabei ist es oft sehr humorvoll und lyrisch hochwertig.
    Obwohl ein Herr “Funny van Dannen” bei Universal Music ist, kennen die wenigsten diesen guten Liedermacher. Ebenso wie Götz Widmann (ex Joint Venture), Rüdiger Bierhorst (Monster of Liedermaching), um auch nur die bekanntesten dieser Szene zu nennen.

    Und wenn mir wirklich ne Band richtig gut gefällt, dann würd ich mir die CD kaufen. Deswegen der so groß angeprangerte Verlust, der oft angekündigt wird, ist meiner Meinung nach nicht unbedingt gegeben.
    lg
    Toffy

  38. Illegalität von Downloads, P2P, Streams und Besitz? | Alles über Musik download says:

    [...] » Blogger sprechen über: Illegale Downloads JD's Rap Blog [...]

  39. Aufmerktsamkeitslenkung am 12.06.2010 (mit Fler, JD’s Rap Blog, u.a.) « Herr Merkt spricht über HipHop says:

    [...] die Zeit, um über die illegale Download-Problematik zu reflektieren. Bei Interesse lesen Sie bitte hier [...]

  40. TheBlogParty » Blogger sprechen über: Illegale Downloads says:

    [...] Blogger sprechen über: Illegale Downloads lesen [...]

  41. illuminattrix says:

    Sehr schön, vielen Dank für diese Beiträge.

  42. RapBlog.ch – Your Rap Music Webzine » Blogger sprechen über: Illegale Downloads says:

    [...] Zum Artikel Kommentar schreibenKategorie: News© by http://www.rapblog.ch Keine Kommentare [...]

  43. » J.D.: Bundesjustizministerin erteilt der Gratiskultur im Internet eine klare Absage JD's Rap Blog says:

    [...] Blogger sprechen über: Illegale Downloads [...]

  44. mu says:

    Mein Vorschlag wäre ganz klar flattr.com
    Wieso soll ich eine CD kaufen – ich brauch keine CDs. Wieso soll ich für den gleichen Preis einer CD mp3s kaufen (die ich auch noch EINFACHER umsonst bekomme), obwohl die CD mehr Wert ist (schon wegen des Materials)?
    Lösung: Alben (evtl. mit 2-3 Tracks weniger als auf der CD) zum Download anbieten – umsonst. Und einen flattr Button daneben. Wenn ich die Musik geil finde, flattr ich sie. Wenn ich Wochen oder Monate später ein Lied geil finde, flattr ich sie nochmal usw.
    Statt diesem ich-kaufe-die-Katze-im-Sack Spielchen mit CDs oder pay-mp3s einfach auf die Begeisterung der Hörer vertrauen, die einen für ein richtig guter Album immer wieder kleine Beträge flattrn. Wär bei mir z.B. bei Maeckes KIDS so, finde das Album immer wieder toll.

  45. Klangphase says:

    Ich beziehe mich zwar mehr auf die EDM Branche, aber.. seit Podcasts / Promo / Blogmixes / Forthcoming label promos / Radio- & Clubmitschnitte und Soundcloud (!) ist die Mehrheit der “Konsumenten” einfach nicht mehr gewillt die grossen Majors zu unterstützen. Ist genauso ein Ansatz wie bei Softwareräubern: Die Industrie muss langsam mal wieder die Preise anpassen, dann klappt das auch mit dem Abverkauf. ;)

  46. » J.D.: iTunes & Amazon steigern Marktanteil & 85 Prozent der Single Charts sind Download-Verkäufe JD's Rap Blog says:

    [...] den illegalen Downloads gibt es auch endlich mal halbwegs positive Nachrichten aus der Musiklandschaft. So haben zum [...]

  47. » J.D.: Musikformat MP3 feiert den 15. Geburstag – “Des einen Freud ist des anderen Leid” JD's Rap Blog says:

    [...] wurde allerdings vor einiger Zeit von meinen Blogger-Kollegen und mir ausreichend besprochen. Blogger sprechen über: Illegale Downloads hier noch mal zum [...]

  48. News aus der Musikbranche: Wir fassen zusammen #6 | Rapresent - Deutschrap Blog says:

    [...] von JD’s Rap Blog hat vor einigen Tagen einen sehr interessanten Beitrag veröffentlicht. Dabei geht es um das Thema illegale Downloads und die unterschiedlichsten Meinungen diverser Blogger… Dabei sind einige interessante und aufschlussreiche Gesichtspunkte entstanden, die man sich auf [...]

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