Hey Freunde,
seit gestern, also dem 26. August 2011, steht das neue Laas Unltd. Album “Blackbook” in den Regalen. Nun möchte ich nach einigen Hördurchgängen das Album vorstellen und bewerten. Vorweg, ich feier das Album und es ist deutlich besser als das Backpack Inferno, auch wenn ich das schon sehr mochte und natürlich im Regal stehen hab.
Bevor es zur genauen Vorstellung und Bewertung des Albums “Blackbook” geht, möchte ich als ersten Teil der Review mal ein paar allgemeine Dinge ansprechen, die mir schon seit Wochen aufstoßen. Egal wo ich etwas über Laas Unltd. und das Album lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Selten habe ich so ignorante und dumme Kommentare gelesen. Die Leute beschäftigen sich mittlerweile gar nicht mehr mit der Musik, sondern mit einem Cover, mit den angeblichen Promo-Moves von Laas und sind allgemein was Laas Unltd. angeht gar nicht mehr abzubringen von ihrer Haterei. Ach und wie gerade schon kurz erwähnt, alles was Laas Unltd. macht, ist ein Promo-Move. Alles, egal worum es geht, alles ist der Über-Promo-Move. Natürlich will man sein Projekt bewerben, und wenn man Videos rausbringt, dann hat das sicher mit Promo zu tun, aber ist das verwerflich? Ist es verwerflich aus Spaß an der Freude Kollegah zum Battle aufzufordern? Klar, dahinter steckt sicher auch irgendwo Promo, aber wie schlimm ist das? Ach, das ist einfach nur stumpf. Mittlerweile wird die Musik des Künstlers Laas Unltd., zumindest an einigen Stellen des Internets, gar nicht mehr bewertet. Wäre es so, würde man solche Kommentare nicht pausenlos lesen müssen. Denn bewertet man Laas Unltd. nur musikalisch, gibt es da rein gar nichts einzuwenden, die Hörproben, die man vor dem Release des Albums bekommen hat, sind großartig. Klar, irgendwo auch Geschmackssache, aber Talent kann man ihm definitiv nicht abstreiten.
Aber kommen wir zum Album “Blackbook“. Bevor ich aber auf Laas eingehen möchte, muss ich einfach mal die geilen Produktionen von 7inch loben. Sie sind perfekt für Laas, sie sind perfekt für das Album und es macht einfach Spaß das Album von vorne bis hinten zu hören. Ich find die Produktionen bringen auch einfach die Art von Laas perfekt zur Geltung.
Wie jetzt schon ein paar Mal erwähnt, ich feier das Album. Allen voran Songs wie Up Next, Turn it up, Offline, Star Wars feat. Fler, Respect, Letter to the City und Back to the Future. Das soll nicht heißen, dass die anderen Songs schlecht sind, sondern eher, dass ich diese Songs perfekt finde. Allerdings finde ich abgesehen von dieser Auflistung auch kleinere Schönheitsfehler auf dem Laas Unltd. Album “Blackbook“. So gefallen mir hier und da ein paar Hooks leider nicht. Dazu mus sich sagen, Moe Mitchell hatte schon durchaus stärkere Gastauftritte.
Kommen wir mal zu dem Song “Offline“, irgendwo habe ich es schon mal erwähnt, ich mag die Thematik des Songs. Hier geht es um diese Internet-Kinder aus den vielen Foren, dessen Hauptbeschäftigung das Haten ist. Die Umsetzung von Laas Unltd. ist genauso wie damals von Ercandize mit “7. Streich” sehr sehr stark.
“Und das ist die Moral von der Geschicht, kapier das, in Wahrheit das ganze Gehate nie irgendwen interessiert hat”
Ich erinner mich noch an die Wellen, die der Part von Laas Unltd. auf dem Beweis Remix geschlagen hat. Jetzt veröffentlicht Laas Unltd. das Gegenstück, einen offenen Brief oder auch ein Liebesgeständnis an die Stadt Hamburg. Schönes Ding, gehört definitiv zu meinen Lieblingssongs auf dem Album, auch als Nicht-Hamburger.
Und nun schließe ich mit einem kleinen Zitat aus “Back to the Future” die kleine Review ab. Großartiges Album, Laas. Kaufen meine Freunde, kaufen!
“Gebt mir nur eine Krone in der Juice, lasst mich nie wieder aufs Splash, boykottiert mein Album, sagt die Lines sind alle wack, sagt ich hab keine Karriere und werd auch niemals eine haben, trotzdem bleib ich hier, Rap bis ans Ende aller Tage”
Diese “Review” sind meine persönlichen Eindrücke rund um das Album “Blackbook”. Ich schreibe das was mir einfällt, ich schreibe so wie es mir gefällt und einfach wie es mir in den Sinn kommt. Mag sein, dass es keine klassische Review ist. Aber erwartet bitte keine Review im Juice-Style von mir. Ich bin Blogger!
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