Casper – Der Druck steigt Tour 2011 in Köln [Bericht]

von unter Specials.

Casper live in Köln1

Hey Leute,

die Vorfreunde war groß, denn es hieß mal wieder: Casper live in Köln. Diesmal im Rahmen der Tour “Der Druck steigt” in der Live Music Hall. Im Vergleich zur “Erst wenn MTV wieder Musik spielt” Tour ein großer Schritt für den Wahl-Berliner, denn die Live Music Hall ist locker doppelt so groß wie das Underground.

Bilder von Christian Odenhausen

Schon um 18.30 Uhr war Einlass, erster herber Schlag: Man ließ uns nicht filmen. Wieso? Keine Ahnung, denn einen Grund konnte uns das Sicherheitspersonal nicht nennen. Schade. Jetzt hieß es warten, denn neben einer Vorband, ließ sich Casper eine Menge Zeit endlich anzufangen. Nunja irgendwann ging es dann endlich los und zu unserer Enttäuschung mussten wir feststellen, lange nichts Neues hören zu können. Casper spielte fast das komplette Programm der letzten Tour und ändert nicht sonderlich viel im Vergleich zu Festivals, so kam es uns zumindest vor. Wenn es hochkommt, waren 3-4 neue Songs im Programm, nicht unbedingt viel, wenn man mich fragt. So war die Casper Tour schon mal nicht das, was ich persönlich erwartet hatte. Klar, die Stimmung war gut, die Musik hat gestimmt, aber irgendwie hatte man nicht das Gefühl, man hatte sich was einfallen lassen.

Da wünscht man sich als Fan doch ein wenig Abwechslung, vielleicht 2-3 neue Versionen von bekannten Songs, mal ein paar unveröffentlichte Songs oder Songs, die man noch nie gespielt hat. Hier und da fand man sowas dann schon, aber es war leider eine seltene Ausnahme.

Casper live in KölnNichtsdestotrotz war es natürlich ein ordentlicher Auftritt von Casper, wenn man bedenkt, dass man XOXO Songs wie Alaska, Michael X, das Grizzly Lied oder Kontrolle/Schlaf live hören durfte. Da stellen sich dann schon mal die Haare auf, weil Casper es natürlich auch zu verstehen weiß, Gänsehautstimmung zu verbreiten.

Doch ohne viel von Casper persönlich mitbekommen zu haben, man hatte irgendwie das Gefühl, es hat sich seit dem großen Erfolg irgendwas verändert. Allein von der Stimmung war der Auftritt im Underground eine ganz andere Hausnummer. Für mich persönlich war es ein deutlich Rückschritt von Casper, schade.

PS: Unnötig war im Übrigen auch der stumpfe Seitenhieb gegen Kool Savas auf der Bühne. Somit war es auch noch ein Eigentor, weil er Savas etwas unterstellte, was eigentlich typisch für Curse war und nicht für Live-Auftritte des ehemaligen Optik Records Chefs. Sollte wohl lustig sein und wahrscheinlich auch irgendwo eine kleine Antwort auf die Aussagen von Kool Savas im Interview mit Visa Vie.

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  • Ja

    Was hat er denn über Savas gesagt?

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  • http://rappers.in/kkap Kap

    du musst fragen, was er gemacht hat ;)

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  • MokkaJoey

    Ja mich würde auch gerne interessieren was er gegen Savas gesagt hat. Aber ich fand die Rezension von dem Konzert im Allgemeinen eher schlecht. Ich wäre für mehr Details, warum denn genau das Konzert einfallslos gewirkt hat . Und inwiefern war die Stimmung schlechter?
    Würd mich mal interessieren :b

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  • DjKlaus

    Also ich war von dem Konzert ähnlich enttäuscht und kann sehr gut verstehen, was du in der Rezension meinst!
    Zum einen waren -wie du sagst- nicht nur die ausgewählten tracks zum größten teil die gleichen wie letztes jahr, sonst sind diese sogar genau gleich performt wurden und in der selben reihenfolge, so dass ich oftmals schon vorher sagen konnte, was als nächstes kommt. Zum Beispiel folgte auf “Rock´n Roll” wieder “Alles Verboten” (http://www.youtube.com/watch?v=Rh3q9Sl8sPI).
    Zum anderen ist ein Konzert im Underground ein anderes als eins in der live musik hall. vor einem jahr war es viel “familiärer” und es waren nur leute da, die richtig auf casper abgehen. Mittlerweile sind so viele neue fans dazu gekommen, die sich aber merkbar von den eingefleischten casper fans unterscheiden. ich denke, hier will jd ein bisschen drauf hinaus, wenn er die stimmung im underground anspricht.
    Mein Höhepunkt war auf jeden fall, dass er verflossene liebe gespielt hat, da ich das noch nicht live kannte. Auch das grizzly lied und auf und davon gehörten zu neunen sachen, die man nicht von letztem jahr kannte.
    Insgesamt war es ein gutes konzert, das aber bei weitem nicht mit dem vom letzten jahr mithalten kann und das besucher der letzten tour möglicherweise zwischenzeitlich zu recht gelangweilt hat.

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